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HOAI.de - Forum : Haftung im Kostenbereich : Die Kosten laufen aus dem Ruder
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Bauherr22
Level: Jr. Member
Beiträge: 5
Registriert seit: 10.10.2012
IP: Logged
icon Die Kosten laufen aus dem Ruder

Hallo ihr Lieben, bin echt froh so eine Seite gefunden zu haben. Wir sind ziemlich verzweifelt und unser Traum zum Eigenheim wird langsam zu Albtraum.
Zu den Tatsachen:

Die Kostenschätzung des Architekten betrug 330.000 Euro - die 1. Kostenberechnung dann 400.000 Euro (was schon mal einen Unterschied von mehr als 20% macht). Vor allem war in der ersten Kostenberechnung eine Lüftungsanlage mit dabei, Holzfenster und Holzklappläden.
Wir haben ein Bodengutachten erstellen lassen, welches uns auch fast 1000 Euro gekostet hat.
Beim Aushub wurde dann gesagt, dass eine ganze Bodenschicht ausgetauscht werden muss, weil der Boden so schlecht ist.
Meine erste Frage dazu - hätte man das nicht am Bodengutachten schon erkennen müssen?
Vor allem hat der Architekt den Nachtrag nicht sofort angefordert, wir als Bauherren haben erst nach der Rechnungsstellung des Erdbauers bemerkt, dass dieser das Doppelte in Rechnung gestellt hat!

Als wir dann Angebote bekommen haben, haben wir festgestellt, dass das alles viel zu teuer wird und haben uns dann für Kunststofffenster und für einen Bau ohne Lüftungsanlage entschieden. Dadurch haben wir bisschen sparen können.

Durch die Mehrkosten des Erdbauers und der anderen Gewerke hat der Architekt eine 2. Kostenberechnung erstellt - die bei 450.000 Euro liegt.

Ein paar Mehrkosten sind aufgrund einiger Änderungen in der Planung entstanden andere allerdings nicht. Trotz Verzicht auf die Lüftungsanlage, Holzfenster usw. sind die Kosten in die Höhe geschossen.

Dann haben wir noch ein Problem und zwar hat der Architekt die Entwässerung der Lichtschächte an eine Hebeanlage anschließen wollen. Das hatte zur Folge, dass der Keller nun schon seit Monaten ständig voller Wasser ist. Wir haben zwar eine Pumpe organisiert allerdings fällt diese manchmal aus und dann läuft das ganze Wasser (und das sind riesige Wassermengen) in den Keller. Wir haben den Keller nun schon min. 6 mal auspumpen müssen.
Wer übernimmt diese Kosten? Ist er nicht als Bauleiter dazu verpflichtet eine Lösung zu finden.
Alle Handwerker haben uns gesagt, dass es ein Unding wäre die Entwässerung ins Haus zu holen! Die Pumpe würde Tag und Nacht laufen, was nun auch erkennbar ist - denn das Wasser läuft ständig auch bei Sonnenschein.
Wir werden die Entwässerung nun raus setzen aber auch das sind Mehrkosten, die wir nicht eingeplant hatten.

Es geht noch weiter

Der Architekt hat einen Bodenaufbau von 11cm geplant (inkl. Bodenheizung) - hat aber in der Ausschreibung nicht dazugeschrieben, dass für die Bodenheizung spezielle Noppenplatten, die auch noch ausgeschnitten werden müssen berücksichtigt werden müssen - da kommen nun Mehrkosten von ca 5000 Euro auf uns zu.
Ist das ein Planungsfehler? Oder Ausschreibungsfehler? Kann man diese Mehrkosten dem Architekten abziehen?

Und zu guter Letzt der Kanalbau. Der Kanalbauer meinte, dass es eigentlich ungewöhnlich ist, dass die Kanalarbeiten nicht im Zuge der Erdarbeiten stattgefunden haben. Außderdem muss der Kanalbauer nun eine Grube über 5 m Tiefe graben - ausgeschrieben waren 1,2 m.
Auch hier kommen rund 10.000 Euro Mehrkosten auf uns zu!
Die Stadt hat dies wohl veranlasst aber hätter er sich nicht im Vorfeld informieren müssen. Er behauptet er hätte sich informiert und die Planung wäre ok gewesen aber langsam weiss ich nicht mehr was ich glauben soll.

Was machen wir jetzt?
Macht es Sinn einen Anwalt einzuschalten oder haben wir sowieso keine Chancen?

Wir haben einen Architektenvertrag mit ihm geschlossen und ich habe nachgeschaut - leider hatten wir keine Obergrenze der Summe festgelegt.

Was ich auch noch unfairer finde ist, dass er ja jetzt auch noch mehr Geld bekommt, weil die Kosten so in die Höhe gesrpungen sind. Das heißt er wird für seine Fehler auch noch belohnt?

Ich hoffe auf Antwort und sorry dass es so lang geworden ist aber ich bin echt verzweifelt.

Ach und ich habe nicht wirklich ALLEs aufgeführt nur die Schlimmsten Sachen.

LG

10.10.2012 at 13:14 Uhr
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fdoell
Level: Moderator
Beiträge: 1767
Registriert seit: 10.01.2003
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Guten Tag,

zuerst einmal vorneweg: dies ist ein HOAI-Forum und keines zu bautechnischen Mängeln. zu letzterem Themenkreis gibt es also womöglich nur eingeschränkte Antworten.

quote:
Die Kostenschätzung des Architekten betrug 330.000 Euro - die 1. Kostenberechnung dann 400.000 Euro
Wie hat der Planer denn diese Abweichung begründet?

quote:
In der ersten Kostenberechnung (war) eine Lüftungsanlage mit dabei, Holzfenster und Holzklappläden.
Soweit ok.

quote:
Wir haben ein Bodengutachten erstellen lassen, welches uns auch fast 1000 Euro gekostet hat.
Klingt in meinen Ohren nicht teuer, wenn darin bereits die Bodenaufschlüsse (Bohrungen / Sondierungen) enthalten sind. Was steht denn drin, vor allem bzgl. des notwendgen Bodenaustausches?

quote:
Beim Aushub wurde dann gesagt, dass eine ganze Bodenschicht ausgetauscht werden muss, weil der Boden so schlecht ist.
Hätte man das nicht am Bodengutachten schon erkennen müssen?
Wer hat das denn gesagt? Haben Sie den Bodengutachter draußen gehabt und hat der Abweichungen zu seinem Gutachten eingestehen müssen?

quote:
Vor allem hat der Architekt den Nachtrag nicht sofort angefordert, wir als Bauherren haben erst nach der Rechnungsstellung des Erdbauers bemerkt, dass dieser das Doppelte in Rechnung gestellt hat!
Haben Sie denn einen VOB-Vertrag mit der Erdbaufirma? Wenn ja, wer hat denn die Änderung der Planung vor Ort dem Unternehmer beauftragt? Das ist nach § 1 VOB/B dem AG vorbehalten.

quote:
Als wir dann Angebote bekommen haben, haben wir festgestellt, dass das alles viel zu teuer wird und haben uns dann für Kunststofffenster und für einen Bau ohne Lüftungsanlage entschieden. Dadurch haben wir bisschen sparen können.
Die Zusammenstellung der Unternehmerangebote nennt man Kostenanschlag, den liefert normalerweise der Planer in Leistungsphase 7, genauso wie eine Begründung zu den Abweichungen von der Kostenberechnung. Haben Sie die denn erhalten?

Im übrigen darf eine Kostenberechnung auch Abweichungen von der Kostenfeststellung enthalten (Rechtsprechung: bis zu 20%; Planerziel deshalb häufig: unter 10%). Ich hoffe, Ihre Finanzierung hat - gemäß den üblichen Empfehlungen für Häuslebauer - Reserven gegenüber der Kostenberechnung beinhaltet. Wenn nicht, ist es üblich, Abstriche am Aubaustandard zu machen o.ä.

quote:
Durch die Mehrkosten des Erdbauers und der anderen Gewerke hat der Architekt eine 2. Kostenberechnung erstellt - die bei 450.000 Euro liegt.
Das ist nun nicht unbedingt korrekt, sofern nicht nach Erteilung der Baugenehmigung einvernehmlich mit Ihnen etwas am Bauentwurf geändert wurde. Höhere Marktpreise als in der Kostenberechnung angesetzt rechtfertigen noch keine neue Kostenberechnung (mit dem Ziel der Honorarerhöhung). Eine Kostenprognose aufgrund höherer Unternehmerpreise ist dagegen völlig in Ordnung und dient ja auch Ihrer Klarheit und Übersicht.

quote:
Der Architekt (hat) die Entwässerung der Lichtschächte an eine Hebeanlage anschließen wollen
Wann denn? Im Entwurf oder in der Ausführungsplanung oder gar erst auf der Baustelle? In vielen Entwässerungssatzungen ist das Einleiten von Grund- oder Niederschlagswasser in das Schmutzwassernetz untersagt. Wie sieht Ihre Planung und Ihre Enmtwässerungsgenehmigung denn dazu aus?

quote:
Das hatte zur Folge, dass der Keller nun schon seit Monaten ständig voller Wasser ist.
Wieso? Haben Sie Dauerregen oder staut da Grundwasser hoch?

quote:
Wir haben zwar eine Pumpe organisiert allerdings fällt diese manchmal aus und dann läuft das ganze Wasser (und das sind riesige Wassermengen) in den Keller.
Wieso Sie denn? Hat der Planer oder der Haustechnikplaner die denn nicht mit ausgeschrieben? Wenn da am falschen Ende gespart wurde und die Pumpe ständig ausfällt, sollte derjenige dafür gerade stehen, der ihre Spezifikation bestimmt hat. Entsprechen denn die Wassermengen den hydrotechnischen Berechnungen oder wurde etwas anders gebaut, so dass Ihnen irgendwo her mehr Wasser zuläuft als gedacht war?

quote:
Wir haben den Keller nun schon min. 6 mal auspumpen müssen. Wer übernimmt diese Kosten? Ist er nicht als Bauleiter dazu verpflichtet eine Lösung zu finden.
Solange die Pumpenanlage nicht abgenommen ist, trägt der Einbauer/Lieferant das Risko des Ausfalls und von Folgekosten. Wenn die Pumpe aber nicht ausgeschrieben war, sondern Sie ein Baumarktpümpchen organisiert haben, haften Sie evtl. selbst dafür. Dazu müsste man mehr wissen.

quote:
Alle Handwerker haben uns gesagt, dass es ein Unding wäre die Entwässerung ins Haus zu holen!
Ganz ehrlich: Handwerker sagen vieles... Wenn eine Ableitung von Regenwasser im freien Gefälle (d.h. ohne Pumpe) nicht möglich ist (aus welchen Gründen auch immer), muss man entweder auf Lichtschächte verzichten oder eben pumpen. Ob die Pumpe dabei im Haus sitzen muss? Nicht unbedingt, auch ein Schacht außerhalb des Gebäudes könnte es ja evtl. tun. Welche Überlegungen dazu geführt haben, dies mit der Kellerpumpe zu vereinen, müsste Ihnen der Planer erklären.

quote:
das Wasser läuft ständig auch bei Sonnenschein.
Klingt nach Grund- oder sonstigem Stauwasser. Was sagte denn Ihr hydrogeologisches Baugrundgutachten zur Grundwasserproblematik?

quote:
Der Architekt hat einen Bodenaufbau von 11cm geplant (inkl. Bodenheizung) - hat aber in der Ausschreibung nicht dazugeschrieben, dass für die Bodenheizung spezielle Noppenplatten, die auch noch ausgeschnitten werden berücksichtigt werden müssen
Müssen die nur berücksichtigt oder auch eingebaut werden? Wenn durch einen nachträglichen EInbau Mehrkosten gegenüber der Lösung entstehen, dass die gleich mit eingebaut worden wären, haben Sie ggf. einen Regreßanspruch gegen den Planer. Sowiesokosten, also solche, die Sie bei richtiger Ausschreibung gleich gehabt hätten, müssen Sie jedoch selbst tragen. - Waren denn die Noppenplatten nicht in den Plänen zu sehen? Wer hat's denn gemerkt?

quote:
Der Kanalbauer meinte, dass es eigentlich ungewöhnlich ist, dass die Kanalarbeiten nicht im Zuge der Erdarbeiten stattgefunden haben.
Das kommt auf die Lage- und Höhenverhältnisse bei Ihrem Bauvorhaben an. Wenn die Grundleitungen (unter dem Haus) richtig gelegt wurden, kann es sich ja nur noch um den Anschluss an den öffentlichen Kanal handeln, und der dürfte unabhängig vom Zeitpunkt immer so tief zu machen sein, dass man an diesen Kanal drankommt. Oder wurde das Gelände zwischenzeitlich aufgefüllt? Dann hätten Sie auch da ggf. einen Regreßanspruch gegen den Bauüberwacher der Entwässerung bzw. der Erdarbetien (wenn der Kanal im Plan schon drin war).

quote:
Außderdem muss der Kanalbauer nun eine Grube über 5 m Tiefe graben - ausgeschrieben waren 1,2 m.
Ist die Tiefe nicht aus dem Entwässerungslängsschnitt ersichtlich? Falls doch, was sagt der Planer zu der fehlenden Ausschreibung von Erdarbeiten entsprechender Tiefe? Ansonsten siehe oben Gesagtes zum Regreß.

quote:
Die Stadt hat dies wohl veranlasst aber hätter er sich nicht im Vorfeld informieren müssen.
Was hat die Stadt veranlasst? Dass Ihr Anschluss an den vorhandenen Kanal geht? Wenn das Ihre Abwassersatzung im Ort so vorsieht, sollte das seit der Entwurfsplanung bekannt sein. Was für Entweässerungspläne haben Sie denn unterschrieben? Wie sah das darin aus?

quote:
Was machen wir jetzt?
Neben einigen Ausschreibungsmängeln geht es wohl vor allem um die damit verbundenen und von Ihnen nicht finanzierten Mehrkosten. Da müssen Sie den Planer schon mal auffordern, Ihnen eine aktualsierte Kostenprognose zu liefern. Wenn eine Nachfinanzierung notwendig wird und die teurer ist als die vorherige, können ggf. auch diese Mehrkosten vom Planer eingefordert werden. Das müsste ihnen aber ein Baurechtler (Anwalt) im einzelnen bearbeiten.

quote:
Was ich auch noch unfairer finde ist, dass er ja jetzt auch noch mehr Geld bekommt, weil die Kosten so in die Höhe gesrpungen sind.
Nach HOAI 2009 nicht; das Honorar wird auf Basis der Kostenberechnung ermittelt (§ 6 Abs. 1).

Wenn Sie dem Planer fachlich nicht (mehr) recht trauen, sollten Sie auch überlegen, einen Bauschadenssachverständigen einzuschalten.



[Edited by fdoell on 11.10.2012 at 00:21 Uhr]

____________________________
Herzliche Grüße
Friedhelm Doell
Beratender Ingenieur
HOAI-Sachverständiger
www.doellconsult.de
11.10.2012 at 00:12 Uhr
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Bauherr22
Level: Jr. Member
Beiträge: 5
Registriert seit: 10.10.2012
IP: Logged
icon Re: Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

quote:
fdoell wrote:
Guten Tag,

zuerst einmal vorneweg: dies ist ein HOAI-Forum und keines zu bautechnischen Mängeln. zu letzterem Themenkreis gibt es also womöglich nur eingeschränkte Antworten.

Trotzdem vielen vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, uns zu antworten. Vielen Dank!

quote:
Die Kostenschätzung des Architekten betrug 330.000 Euro - die 1. Kostenberechnung dann 400.000 Euro

Wie hat der Planer denn diese Abweichung begründet?

Er hat die Anschlusskosten vergessen! Und es gab Mehrkosten aus: Bodengutachten, Statik, Entwässerungsplanung, geänderter HLS-Planung (so steht es auf der neuen Kostenberechnung) Allerdings kam die Kostenberechnung 3 Wochen nach Beginn der Erdarbeiten.


quote:
Wir haben ein Bodengutachten erstellen lassen, welches uns auch fast 1000 Euro gekostet hat.

Klingt in meinen Ohren nicht teuer, wenn darin bereits die Bodenaufschlüsse (Bohrungen / Sondierungen) enthalten sind. Was steht denn drin, vor allem bzgl. des notwendgen Bodenaustausches?

Ist auch nicht teuer - das meinte ich damit nicht nur habe ich das Gefühl, dass es nicht beachtet wurde. Denn wenn die Ausschreibung sofort mit der Mehrmenge an Aushub usw. ausgeschrieben gewesen wäre, dann hätten wir vielleicht einen besseren Preis bekommen. Bekanntlich hauen ja alle in den Nachträgen deutlich drauf.
Ich habe es mir eben noch einmal durchgelesen und darin steht, dass ein Bodenaustausch wegen Schichtwasser und schlechter Erde ausgeführt werden muss (in meinen Worten beschrieben).


quote:
Beim Aushub wurde dann gesagt, dass eine ganze Bodenschicht ausgetauscht werden muss, weil der Boden so schlecht ist.
Hätte man das nicht am Bodengutachten schon erkennen müssen?


Wer hat das denn gesagt? Haben Sie den Bodengutachter draußen gehabt und hat der Abweichungen zu seinem Gutachten eingestehen müssen?

Ja Bodengutachter und Statiker waren draußen. Eingesteht hat hier niemand was. Es wird alles irgenwie als selbstverständlich angesehen.


quote:
Vor allem hat der Architekt den Nachtrag nicht sofort angefordert, wir als Bauherren haben erst nach der Rechnungsstellung des Erdbauers bemerkt, dass dieser das Doppelte in Rechnung gestellt hat!

Haben Sie denn einen VOB-Vertrag mit der Erdbaufirma? Wenn ja, wer hat denn die Änderung der Planung vor Ort dem Unternehmer beauftragt? Das ist nach § 1 VOB/B dem AG vorbehalten.

Wir haben einen Vertrag, der vom Architekten angefertigt wurde, ich kann nicht erkennen, ob das ein VOB Vertrag ist. Ja wer hat ihn beauftragt, gute Frage. Schriftlich hat das niemand gemacht aber uns wurde gesagt, dass muss gemacht werden (ohne ein Wort über die Kosten) also haben wir das so akzeptiert. Um ehrlich zu sein, dachten wir es wird wohl zu kleineren Mehrkosten kommen aber nicht das es doppelt so viel kosten wird! Es wurde immer alles runtergespielt.

quote:
Als wir dann Angebote bekommen haben, haben wir festgestellt, dass das alles viel zu teuer wird und haben uns dann für Kunststofffenster und für einen Bau ohne Lüftungsanlage entschieden. Dadurch haben wir bisschen sparen können.

Die Zusammenstellung der Unternehmerangebote nennt man Kostenanschlag, den liefert normalerweise der Planer in Leistungsphase 7, genauso wie eine Begründung zu den Abweichungen von der Kostenberechnung. Haben Sie die denn erhalten?

Nein wir haben keine Begründung erhalten ausser dass Bauboom herrscht und die Preise eben einfach teurer geworden sind.

Im übrigen darf eine Kostenberechnung auch Abweichungen von der Kostenfeststellung enthalten (Rechtsprechung: bis zu 20%; Planerziel deshalb häufig: unter 10%). Ich hoffe, Ihre Finanzierung hat - gemäß den üblichen Empfehlungen für Häuslebauer - Reserven gegenüber der Kostenberechnung beinhaltet. Wenn nicht, ist es üblich, Abstriche am Aubaustandard zu machen o.ä.

Nein leider gab es keine Reserven bei der Finanzierung - wir mußten nachfinanzieren.

quote:
Durch die Mehrkosten des Erdbauers und der anderen Gewerke hat der Architekt eine 2. Kostenberechnung erstellt - die bei 450.000 Euro liegt.


Das ist nun nicht unbedingt korrekt, sofern nicht nach Erteilung der Baugenehmigung einvernehmlich mit Ihnen etwas am Bauentwurf geändert wurde. Höhere Marktpreise als in der Kostenberechnung angesetzt rechtfertigen noch keine neue Kostenberechnung (mit dem Ziel der Honorarerhöhung). Eine Kostenprognose aufgrund höherer Unternehmerpreise ist dagegen völlig in Ordnung und dient ja auch Ihrer Klarheit und Übersicht.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass von uns auch Änderungen kamen. Zum Beispiel mussten wir bei der Garage ein Flachdach machen, obwohl ein Ziegeldach geplant war. Leider war der Nachbar dagegen, weil wir 10cm mit dem Überstand auf sein Grundstück gekommen wären, daher waren wir gezwungen umzuplanen. Die Lüftung haben wir rausgeschmissen, und im Keller wollten wir Fliesen legen. Und ein Außenwc haben wir auch eingeplant. Unsere Änderungswünsche haben ca. 15.000 Euro ausgemacht aber dafür hatten wir auch auf mehreres verzichtet! (wie zb. Holzfenster, Lüftung usw.)

quote:
Der Architekt (hat) die Entwässerung der Lichtschächte an eine Hebeanlage anschließen wollen

Wann denn? Im Entwurf oder in der Ausführungsplanung oder gar erst auf der Baustelle? In vielen Entwässerungssatzungen ist das Einleiten von Grund- oder Niederschlagswasser in das Schmutzwassernetz untersagt. Wie sieht Ihre Planung und Ihre Enmtwässerungsgenehmigung denn dazu aus?

Sowohl im Entwurf, als auch in der Ausführungsplanung und auch jetzt noch - nur das wir gesagt haben, dass wir das nicht möchten, weil uns auch wirklich alle davon abgeraten haben. Denn fällt die Hebeanlage aus oder geht kaputt steht in kürzester Zeit der Keller unter Wasser.
Ich weiß nicht wie die Genehmigung dazu aussieht. Werde ich beim Architekten anfragen.

quote:
Das hatte zur Folge, dass der Keller nun schon seit Monaten ständig voller Wasser ist.

Wieso? Haben Sie Dauerregen oder staut da Grundwasser hoch?

Grundwasser, Schichtwasser und immer mal wieder Regen.

quote:
Wir haben zwar eine Pumpe organisiert allerdings fällt diese manchmal aus und dann läuft das ganze Wasser (und das sind riesige Wassermengen) in den Keller.[/quote
]Wieso Sie denn? Hat der Planer oder der Haustechnikplaner die denn nicht mit ausgeschrieben? Wenn da am falschen Ende gespart wurde und die Pumpe ständig ausfällt, sollte derjenige dafür gerade stehen, der ihre Spezifikation bestimmt hat. Entsprechen denn die Wassermengen den hydrotechnischen Berechnungen oder wurde etwas anders gebaut, so dass Ihnen irgendwo her mehr Wasser zuläuft als gedacht war?

Wir haben sogar eine Kamerafahrt durch die Rohre gemacht. Es ist definitiv nur die Entwässerung der Lichtschächte dran.
Die Pumpe wurde nicht mit ausgeschrieben (ich glaube der Architekt war sich nicht im klaren darüber, dass es sich um solche Wassermengen handelt).
Der Rohbauer hat die Pumpe organisiert und ich habe festgestellt, dass ich mich falsch ausgedrückt habe. Die Pumpe fällt nicht aus, sondern wird von irgendwem aus dem Strom gesteckt und läuft dann eben nicht mehr. Ich kann auch nicht 24 Std. auf der Baustelle sein und das kontrollieren. Der Kanalbauer meinte, man hätte die Pumpe draußen am Stromkasten anschließen müssen, damit der Stecker nicht gezogen werden kann. Oder die Entwässerung gleich nach außen setzen, eine kleine Kiesgrube erstellen, damit das Wasser direkt nach draußen läuft.


quote:
Wir haben den Keller nun schon min. 6 mal auspumpen müssen. Wer übernimmt diese Kosten? Ist er nicht als Bauleiter dazu verpflichtet eine Lösung zu finden.[/quote
Solange die Pumpenanlage nicht abgenommen ist, trägt der Einbauer/Lieferant das Risko des Ausfalls und von Folgekosten. Wenn die Pumpe aber nicht ausgeschrieben war, sondern Sie ein Baumarktpümpchen organisiert haben, haften Sie evtl. selbst dafür. Dazu müsste man mehr wissen.

Wie gesagt, habe mich falsch ausgedrückt sorry - also definitiv keine Baumarktpumpe :-)

quote:
Alle Handwerker haben uns gesagt, dass es ein Unding wäre die Entwässerung ins Haus zu holen!
Ganz ehrlich: Handwerker sagen vieles... Wenn eine Ableitung von Regenwasser im freien Gefälle (d.h. ohne Pumpe) nicht möglich ist (aus welchen Gründen auch immer), muss man entweder auf Lichtschächte verzichten oder eben pumpen. Ob die Pumpe dabei im Haus sitzen muss? Nicht unbedingt, auch ein Schacht außerhalb des Gebäudes könnte es ja evtl. tun. Welche Überlegungen dazu geführt haben, dies mit der Kellerpumpe zu vereinen, müsste Ihnen der Planer erklären.

Ich glaube er hat nicht viel überlegt, er hatte die Idee und hat sie mit dem Hersteller der Hebeanlagen besprochen, dieser hat grünes Licht gegeben und wir haben ja erst später davon erfahren. Wir wußten zwar dass es eine Hebeanlage (wegen des Wc's im Keller) geben wird, waren uns aber nicht im Klaren, dass die Entwässerung erst mal in das Haus läuft um wieder rausgepumpt zu werden.

quote:
das Wasser läuft ständig auch bei Sonnenschein.

Klingt nach Grund- oder sonstigem Stauwasser. Was sagte denn Ihr hydrogeologisches Baugrundgutachten zur Grundwasserproblematik?

Im Bodengutachten steht das es Schichtwasser gibt - Grundwasser hatten sie nicht gefunden aber bei den Kanalbauarbeiten ist jetzt aber auch klar dass es Grundwasser gibt, denn den Jungs läuft ständig die Grube voll - deren Pumpe läuft andauernd.


quote:
Der Architekt hat einen Bodenaufbau von 11cm geplant (inkl. Bodenheizung) - hat aber in der Ausschreibung nicht dazugeschrieben, dass für die Bodenheizung spezielle Noppenplatten, die auch noch ausgeschnitten werden berücksichtigt werden müssen


Müssen die nur berücksichtigt oder auch eingebaut werden? Wenn durch einen nachträglichen EInbau Mehrkosten gegenüber der Lösung entstehen, dass die gleich mit eingebaut worden wären, haben Sie ggf. einen Regreßanspruch gegen den Planer. Sowiesokosten, also solche, die Sie bei richtiger Ausschreibung gleich gehabt hätten, müssen Sie jedoch selbst tragen. - Waren denn die Noppenplatten nicht in den Plänen zu sehen? Wer hat's denn gemerkt?

Es war wie folgt. Der Architekt hat uns Druck gemacht, es müsse ein Elektriker beauftragt werden. Das haben wir dann auch gleich gemacht. Der Elektriker war da (ohne Ausschreibung) und hat seine Leitungen gelegt. Der Architekt hat diese gesehen und nichts dazu gesagt. Er fand es gut dass der Elektriker fertig ist. Dann kamen die Sanitärleute, die sich erstmal geärgert haben, dass der Elektriker schon da war, weil dei Reihenfolge wohl genau anders herum ist. Alles wurde besprochen und dann kamen die Fenster rein. Dann hat der Sanitär / Heizungsbauer gemerkt, dass der Fußbodenaufbau zu niedrig ist und dass sie mit den herkömmlichen Platten, die ausgeschrieben waren gar nicht hinkommen, daher müssen die Noppenplatten jetzt genommen werden und ausgeschnitten werden. Der Architekt redet sich damit raus, dass der Elektriker die Leitungen hätte einstemmen müssen - er hat die Leitungen aber mit Sicherheite 5 Mal gesehen und nie was gesagt, erst als der Heizungsbauer ihn darauf aufmerksam gemacht hat. Ja und nun will niemand schuld sein!

quote:
Der Kanalbauer meinte, dass es eigentlich ungewöhnlich ist, dass die Kanalarbeiten nicht im Zuge der Erdarbeiten stattgefunden haben.
Das kommt auf die Lage- und Höhenverhältnisse bei Ihrem Bauvorhaben an. Wenn die Grundleitungen (unter dem Haus) richtig gelegt wurden, kann es sich ja nur noch um den Anschluss an den öffentlichen Kanal handeln, und der dürfte unabhängig vom Zeitpunkt immer so tief zu machen sein, dass man an diesen Kanal drankommt. Oder wurde das Gelände zwischenzeitlich aufgefüllt? Dann hätten Sie auch da ggf. einen Regreßanspruch gegen den Bauüberwacher der Entwässerung bzw. der Erdarbetien (wenn der Kanal im Plan schon drin war).

Es hätte im Zuge der Erdarbeiten stattfinden könne und wäre wohl auch leichter gewesen als jetzt. Aber ich weiß auch nicht mehr wem ich glauben soll.


quote:
Außderdem muss der Kanalbauer nun eine Grube über 5 m Tiefe graben - ausgeschrieben waren 1,2 m.[/quote
Ist die Tiefe nicht aus dem Entwässerungslängsschnitt ersichtlich? Falls doch, was sagt der Planer zu der fehlenden Ausschreibung von Erdarbeiten entsprechender Tiefe? Ansonsten siehe oben Gesagtes zum Regreß.

Der Planer behauptet er habe mit der Stadt telefoniert und es wäre so ok gewesen, wie er es geplant hat aber nun kam eben doch raus dass es nicht ok ist.
Ich habe mir eben nochmal den Entwässerungsantrag angeschaut und die einzige Höhenangabe, die ich finden kann (ich bin Laie daher kenne ich mich nicht so gut aus) ist:
Übergabeschacht Boden geschlossener Durchfluss mit Revisionsöffnung Hohe ca. 141,2
Schachthöhe ca. 1,2m
Gefälle Belag ca. 6%
Der Schacht liegt nun in 5m Tiefe.


quote:
Die Stadt hat dies wohl veranlasst aber hätter er sich nicht im Vorfeld informieren müssen.

Was hat die Stadt veranlasst? Dass Ihr Anschluss an den vorhandenen Kanal geht? Wenn das Ihre Abwassersatzung im Ort so vorsieht, sollte das seit der Entwurfsplanung bekannt sein. Was für Entweässerungspläne haben Sie denn unterschrieben? Wie sah das darin aus?

Puh das ist für mich schwer zu beantworten. Ich denke auch es hätte bekannt sein sollen, allerdings kommt der Architekt aus einem anderen Ort aber lt. ihm hat er sich ja gerade deshalb informiert aber irgendwie ist da was schief gelaufen. Entweder von ihm oder von der Stadt, die ihm falsche Infos am Telefon gegeben hat. Merkwürdig finde ich nur, dass er es sich nicht hat schriftlich geben lassen. Oder ist das nicht üblich? Dann hätten wir nämlich was in der Hand.



quote:
Was ich auch noch unfairer finde ist, dass er ja jetzt auch noch mehr Geld bekommt, weil die Kosten so in die Höhe gesrpungen sind.
Nach HOAI 2009 nicht; das Honorar wird auf Basis der Kostenberechnung ermittelt (§ 6 Abs. 1).

Und nach der neueren? Ich bin mir nicht mehr sicher was wir ausgemacht haben. Ich glaube die neue


Vielen vielen Dank für Ihre Antworten und die Mühe, die Sie damit hatten.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und danke nochmal.

Lg
11.10.2012 at 13:35 Uhr
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hoearc
Level: Sr. Member
Beiträge: 156
Registriert seit: 08.08.2012
IP: Logged
icon Re: Re: Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Hallo lieber Bauherr22,

erste Info: die HOAI 2009 ist "die Neue"

zweitens: Sie müssen nicht unbedingt Grundwasser anstehen haben, damit Ihr Keller voll Wasser laufen kann.
Diese Wasserlieferung bekommen Sie möglicherweise von dem Wasser, das in Ihrem Bodengutachten als Schichtenwasser angegeben worden ist.
Es kann der Lastfall "Aufstauendes Sickerwasser" vorliegen. DIN 18195-6 ist zu beachten. Das weiß der Planer (die Handwerker nicht immer).
Ist m.E. eine Planungs-/ Ausführungsfrage und nicht in diesem Forum zu klären.

Viel Glück
Höpfner

11.10.2012 at 15:47 Uhr
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fdoell
Level: Moderator
Beiträge: 1767
Registriert seit: 10.01.2003
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Nun, lieber Fragesteller, es wird also klar, dass bei Ihrem Bauvorhaben einiges schief gelaufen ist. Und zwar so viel, dass es m.E. dieses Forum etwas übersteigt, wenn man jeden Punkt einzeln diskutieren wollte.

Ich empfehle Ihnen, zu klären, was Ihr Hauptanliegen derzeit ist und sich dann ggf. mit entsprechenden Fachleuten (bei Fragen zur Bauausführung solchen vor Ort wegen kurzer Anfahrtswege) zusammenzutun und zu schauen, für was ggf. der Planer in Regreß genommen werden kann. Das ganze hat aber keinen Zweck, wenn Sie - etwas drastisch ausgedrückt - sich nur beschweren wollen. Vor Gericht muss man immer etwas Konkretes beantragen (und dazu könnte es ja evtl. kommen), aber auch eine Planungshaftpflichtversicherung - mit der das ganze evtl. außergerichtlich bereinigt werden könnte - möchte natürlich hören, was Sie denn genau wollen.

____________________________
Herzliche Grüße
Friedhelm Doell
Beratender Ingenieur
HOAI-Sachverständiger
www.doellconsult.de

11.10.2012 at 19:51 Uhr
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Bauherr22
Level: Jr. Member
Beiträge: 5
Registriert seit: 10.10.2012
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Vielen Dank für Ihre ehrlichen Antworten. Wir werden wohl mal mit Fachleuten darüber sprechen. Mal schauen was dabei rauskommt.

Trotzdem danke für die Mühen.

LG

12.10.2012 at 12:49 Uhr
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kumma
Level: Jr. Member

Beiträge: 8
Registriert seit: 04.11.2012
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Mit Fachleuten darüber reden ist von Anfang an die beste Lösung, damit so etwas erst gar nicht entstehen kann. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg für die eigenen 4 Wände.

07.11.2012 at 12:44 Uhr
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Bauherr22
Level: Jr. Member
Beiträge: 5
Registriert seit: 10.10.2012
IP: Logged
icon Re: Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

quote:
kumma wrote:
Mit Fachleuten darüber reden ist von Anfang an die beste Lösung, damit so etwas erst gar nicht entstehen kann. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg für die eigenen 4 Wände.


Ja das Problem ist nur das wir dachten es wären Fachleute, ich meine so ein Architekt, Statiker usw. sind nicht gerade günstig und totzdem ist das alles passiert ! >

Der Kanal und die Lichtschächte sind inzwischen angeschlossen und ENDLICH kommt kein Wasser mehr ins Haus!!

Ich danke Ihnen, Glück können wir gebrauchen! Der Einzug hat sich nun schon um ca. 3-4 Monate verschoben! Aber irgendwann werden wir einziehen und dann wird hoffentlich alles gut!

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten!

Ihnen allen auch alles Gute!

Lg
10.11.2012 at 23:36 Uhr
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RechteundPflichten
Level: Jr. Member
Beiträge: 7
Registriert seit: 03.07.2013
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Hallo, es ist immer schade, wenn ich so etwas lese. Schließlich spart man für so ein Eigenheim fast sein ganzes Leben und dann stellt man fest, dass es zum Albtraum wird. Ich hoffe, dass sich das nicht verschlimmert hat und sich eine gute Lösung findet. Grüße Horst

03.07.2013 at 17:15 Uhr
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Bauherr22
Level: Jr. Member
Beiträge: 5
Registriert seit: 10.10.2012
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Hallo,
ja es ist schon traurig, dass man sein ganzes Erspartes reinpuffert und dann nicht mehr ruhig schlafen kann.
ABER wir sind nun eingezogen, ENDLIICH. Es ist zwar noch super viel zu tun und was am schlimmsten ist, einen Monat nachdem wir eingezogen sind und es super viel geregnet hat, war unser Keller unter Wasser! Puuuuh das war echt hart. Die Lichtschächte sind übergelaufen. Jetzt gerade die Trocknung und Desinfizierung hinter uns aber das wird schon. Wenn man dann erst drin wohnt, dann scheint alles bisschen einfacher, denn man kann ein bisschen schon geniessen. Es gibt ziemlich viele Streitigkeiten mit Handwerkern aber es scheint zur Zeit so viel gebaut zu werden, dass denen egal ist, ob man unzufrieden ist, die haben alle so viel zu tun, obwohl sie es nicht verdienen.
Ich ärgere mich gar nicht mehr, ein Haus soll glücklich machen und nicht krank.

Vielen Dank nochmal für alles Antworten.

Lieben Gruss

04.07.2013 at 15:10 Uhr
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C.Zeh
Level: Sr. Member
Beiträge: 322
Registriert seit: 03.12.2004
IP: Logged
icon Re: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Ich würde an Ihrer Stelle zu einem Beweissicherungsgutachten raten; suchen SIe mit ihren Unterlagen einen Fachanwalt auf!
C.Zeh

04.07.2013 at 18:17 Uhr
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