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HOAI.de - Forum : Allgemeines : Werkerfolg in LP 8 nicht möglich - Vertragsanpassung möglich?
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Beitrag von Nachricht
LP8TGA
Level: Jr. Member
Beiträge: 4
Registriert seit: 08.03.2014
IP: Logged
icon Werkerfolg in LP 8 nicht möglich - Vertragsanpassung möglich?

Geschätztes Forum,
ich hoffe, auf meine nachfolgende Frage hier Meinungen und Stellungnahmen der Mitlesenden erhalten zu können.

Ich habe im August 2019 die Objektüberwachung TGA eines komplexen Bauvorhabens als Nachunternehmer des planenden Ingenieurbüros übernommen.
Gemäß Bauzeitenplan sollten die ausführenden Unternehmen von 09/2019 - 08/2020 tätig sein.
Für das genannte IB bin ich seit Jahren immer wieder tätig, kanne daher deren Planungsqualität und deren Arbeitsweise (eigentlich).

- Durch die Projektleitung des IB wurden dem Bauherrn in LP 6 Termine für die Verträge vorgegeben, wonach der vertragliche Fertigstellungstermin mit 04/2020 benannt wurde, was schon grundlegend falsch ist.
Derzeit haben wir ca. 50% (nach Vertragsterminen fast 100%) der veranschlagten Bauzeit verbraucht, aber erst rund 20% der Installationen erbracht.

- Bei dem konkreten BV weicht die Planungsqualität derart extrem nach unten ab, dass.von den geplanten 6 Gewerken bis heute nur drei ansatzweise tätig sind, die anderen haben bis heute keine ausführungsreifen Planunterlagen.
Die Planunterlagen sind teilweise fachlich falsch, es fehlen geforderte Qualitäten usw.

- In den Ausschreibungen sind eine Vielzahl an Leistungen vergessen worden, was zu teils erheblichen Nachträgen der ausführenden Unternehmen führt.

All diese Begleitumstände (fehlerhafte AFU, falsche Terminvorgaben, fehlerhafte Ausschreibungen) wurden mir als NU erst nach und nach bekannt.
Hierauf habe ich meinen AG auch seit Bekanntwerden immer wieder hingewiesen, und Bedenken und Behinderungen hierzu angemeldet, den AG sogar in Annahmeverzug gesetzt.

Hätte ich diese Begleitumstände vorher gewusst, hätte ich den Auftrag der Objektüberwachung nie angenommen, zumindest nicht zu den vereinbarten Konditionen.

Ist das nicht ein klarer Fall (gut, welcher rechtliche Fall ist schon klar?) für den §313 BGB?

Mein Ziel ist es, den Vertrag von der Vergütung nach Pauschalberechnung (HOAI) hin zur Vergütung nach Zeitaufwand (Stunden- oder Tagessätze) abzuwandeln.
Dann wäre es mir ja fast egal, wie lange mein Auftraggeber, der die für meine Tätigkeit notwendigen Vorleistungen zu erbringen hat, noch braucht, um die ausführenden Unternehmen (und mich) in die Lage zu versetzen, die vertragsgemäßen Leistungen zu erbringen.

Das Argument: "Die Zeit, die ich später nachholen muss, brauche ich ja jetzt nicht zu erbringen", lasse ich nicht gelten.
Ich halte Personal und Arbeitsmittel vor, ich muss das BV auch jetzt in der LP 8 betreuen, da ja trotzdem der eine oder andere AN tätig ist. Aufgrund der Größe des BV kann ich nicht nebenbei noch ein anderes BV betreuen, habe aber derzeit eben nur eine Auslastung von ca. 30%

Gruß
ein absolut frustierter TGA Objektüberwacher.

29.03.2020 at 09:25 Uhr
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fdoell
Level: Moderator
Beiträge: 2419
Registriert seit: 10.01.2003
IP: Logged
icon Re: Werkerfolg in LP 8 nicht möglich - Vertragsanpassung möglich?

Guten Tag,

Sie sind offensichtlich in der Ausführung Ihrer vertragsgemäßen Leistung behindert. Um Ihre diesbezüglichen Ansprüche zu sichern, ist eine rechtliche Beratung durch einen im Planungsrecht erfahrenen Anwalt vonnöten, um die richtigen rechtlichen Schritte unverzüglich einzuleiten. Einen solchen Kontakt sollten Sie unverzüglich herstellen.

Ein Tipp: lösen Sie sich von der Erfahrung jahrelanger guter Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro und dem wohlwollenden Entgegenkommen Ihrerseits, wenn Ihre wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel steht! Dem Planungsbüro sind diese Werte ja nach Ihren Ausführungen offensichtlich auch nichts wert!

____________________________
Herzliche Grüße
Friedhelm Doell
Beratender Ingenieur
HOAI-Sachverständiger
www.doellconsult.de

30.03.2020 at 10:53 Uhr
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