Mit über 30 Berufsjahren, die auf einer soliden und ausgezeichneten Praktischen Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer gründen, ein Studium über den 2. Bildungsweg und später die langjährige Mitarbeit in Deutschlands erfolgreichstem Softwareanbieter für die modernste zur Verfügung stehenden Branchensoftware (www.linear.de) – ist die Optimierung von Gebäudetechnischen Anlagen neben der kritischen Sicherstellung das Kunden die Leistung, die sie bezahlen auch erhalten bis heute meine Leidenschaft.
Letzteres basiert auf meinen ersten Berufserfahrungen in der Industrie. Dort musste ich lernen wie gerne meine Branche den “Bock zum Gärtner macht”. Als meine Eltern 1974 ein Haus bauten, hat der Heizungsmeister selbst alle Berechnungen per Formblatt erstellt, angeboten, umgesetzt, in Betrieb genommen und über die Lebenslaufzeit auch gewartet.
Meine ernüchternde Erfahrung im Innendienst des damals Marktführenden Anbieters für Rohr- und Flächenheizungssysteme: Architekt bestimmt den Fachplaner – Planer erhält Architektenpläne und sendet diese an den Technischen Innendienst des Herstellers, mit dem er regelmäßigzur “Schulung” in Urlaub fährt – Mitarbeiter im techn. Innendienst erstellt detaillierte Verlegepläne und Massenzusammenstellungen auf Basis einer hoch geschätzen Heizlast zB 75W/m² (= Hersteller vermeidet Haftungsrisiken) – Planer erhält Zeichnung und Ausschreibung vom Hersteller und über nimmt sie 1:1 in seine Ausführungsplanung. Die umfangreichen Dokumente die von der Industrie erstellt wurde suggerieren das ein hydraulischer Abgleich berechnet wurde, da dieser aber auf einer spezifischen Leistungsannahme basiert fehlt der Abgleich der Hydraulik vollständig!
Ergebnis der letzten 25 Jahre: Keiner beschwert sich! Es wurde ja immer ausreichend warm! Kein Wunder ist ja auch sehr viel Rohr eingebaut worden…
Ergebnis Heute: Eine Wärmepumpe kann ihre Effizienz nur dann ausspielen, wenn das gesamte Heizungssystem aufeinander abgestimmt und hydraulisch passgenau einreguliert wurde. Bei der Gasanlage habe ich max. 10 % Verluste – bei der Wärmepumpe verliere ich auch mal 200% … Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und ich habe bereits so manchem Anlagenbauer empfohlen ein paar seiner mit Wärmepumpen verdienten Millionen für spätere Schadensregulierung beiseite zu legen…
Unsere Referenzen finden sie bei: VONOVIA – Evonik – WOBAU Velbert – AREVA – Dr. Hahn – Herzog & de Meuron – WITT Gasetechnik – PRAXAIR – RICHTER – LIDL – ALDI Hauptzentrale – Hospital de Mollet …
Oft werden wir als außenstehende Troubelshooter hinzugezogen. Wir rechnen Projekte für neutrale, vom Gericht öffentlich bestellten Gutachter nach, oder prüfen komplex erscheindene Bauleistungen auf Mängel und Widersprüche.
Meist reichen einfache plausible Fragestellungen um grobe Fehler sichtbar zu machen… Wenn sie diese Fragen nicht kennen – sprechen sie mich gerne an! Wir scheuen uns nicht davor kritisch zu hinterfragen, was sie teuer bezahlt haben.









